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Cookie Club Inventur — Handbuch

Zentralproduktion, Filialbelieferung, Verkauf und Auswertung in einem Werkzeug. Stand nach dem letzten Ausbau.

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Die fünf Bereiche unten

Übersicht

Bestandswert, vier Kennzahlen (Verkauf, Wareneinsatz, Schwund, Schwundquote), das Verkaufsdiagramm je Tag und Standort, die Renner der letzten zwei Wochen, ablaufende Chargen — und ganz oben die Liste dessen, was heute zu erledigen ist. Jede Zeile führt direkt an die richtige Stelle.

Bestand

Fotoansicht oder Liste, gefiltert nach Zutaten, Rohlingen, Fertigware, Verpackung, Merchandise und Dienstkleidung. Artikel antippen: buchen, Mindestbestand setzen, an einen Mitarbeiter ausgeben, Verlauf ansehen.

Backstube

Aufbacken für die Filiale — Sorte antippen, Ofendaten stehen da, Rohlinge rein, Ausschuss mit Grund raus, plus Knopf „heute ausverkauft". Teig & Rohlinge für die Produktion — Chargen einstellen, Zubereitungsschritte daneben, Gutmenge und Ausschuss getrennt, Chargennummer und Haltbarkeit entstehen automatisch.

Bestellen

Vier Segmente: Bestellen bei der Produktion, Annahme der Lieferung, Backzettel mit dem konsolidierten Bedarf aller Filialen und der Kommissionierung, und Disposition — der Vorschlag, was wann an welchen Standort muss.

Mehr

Umlagern, Inventur, Verkaufsdaten, Lieferanten-Bestellung, Auswertung, Etiketten und Chargen, Stammdaten.

Was zuletzt dazugekommen ist

Echte Produktfotos Alle 26 MAMEIDO-Varianten haben jetzt das Originalbild aus dem MAMEIDO-Shop, je Farbe eindeutig zugeordnet, dazu den Shoplink am Artikel. Kein Mitarbeiter muss mehr raten, ob der Becher in der Hand „Cocoa Soleil" oder „Oak Wood" ist.
Dashboard mit Diagrammen Verkaufsverlauf je Standort mit Fadenkreuz und Werten beim Berühren, Renner als Balkenliste mit Foto, Bestandswert je Standort. Die Farben sind gegen Farbfehlsichtigkeit geprüft, jede Serie trägt zusätzlich ihre Beschriftung.
Etiketten Unter Mehr → Etiketten, Chargen, Kalender: Artikel und Herstelldatum wählen, das Verbrauchsdatum rechnet sich aus der hinterlegten Haltbarkeit, Allergene kommen aus dem Rezept, Chargennummer wird gebildet. Druckt sauber im Raster.
Rückverfolgung Jede Charge zeigt beide Richtungen: welche Zutaten eingeflossen sind und an welche Standorte die Ware ging. Das ist genau das, was Artikel 18 der EU-Lebensmittelverordnung verlangt — und im Rückrufsfall der Unterschied zwischen drei gesperrten Chargen und alles vernichten.
Kalender Österreichische Feiertage 2026 und 2027 sind hinterlegt. Geschlossene Tage bekommen keine Lieferung, als Ausreisser markierte Tage fliegen aus der Prognose. Für Brückentage lässt sich ein Faktor setzen, etwa 1,3 für den Tag vor einem Feiertag.
Ausverkauft melden War eine Sorte vor Ladenschluss weg, war die echte Nachfrage höher als der Verkauf. Ein Knopf im Aufbacken-Bildschirm hält das fest, die Prognose rechnet solche Tage um ein Viertel hoch — sonst lernt sich das System systematisch nach unten.

Der Tagesablauf

  1. Kassenbericht einlesen (Mehr → Verkaufsdaten). Zugeordnete Artikel buchen den Bestand ab und füttern die Prognose.
  2. Disposition rechnen (Bestellen → Disposition). Liefertag wählen, Vorschlag prüfen, als Bestellungen übernehmen — oder die Filialen bestellen selbst.
  3. Backzettel abarbeiten. Die Produktion sieht den Gesamtbedarf je Sorte mit Aufschlüsselung nach Filiale, bucht die Produktion und kommissioniert.
  4. Filiale nimmt an, backt auf, verkauft. Ausverkauft melden, wenn etwas vor Schluss weg war.
  5. Wöchentlich Inventur je Bereich, monatlich die Auswertung durchsehen.

Noch zu tun

Zum Üben: Mehr → Stammdaten → Konto → „Bewegungsdaten zurücksetzen" löscht alle Bestände und Buchungen, lässt Artikel, Rezepte, Standorte, Benutzer und den Kalender stehen.

Stand 16.08.2026 · 7 Standorte inkl. Zentralproduktion · 131 Artikel · 13 Rezepte · 26 Merch-Varianten mit Originalfotos · 21 Kalendereinträge